Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als isolierten Zusatz, sondern als festen Bestandteil einer langfristig belastbaren Fertigung. Dazu gehören ressourcenschonende Abläufe, ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und Umweltaspekten sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer betrieblichen Prozesse.
Auch im eigenen Werk setzen wir auf Maßnahmen, die technische Leistungsfähigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln sinnvoll verbinden. Ziel ist kein werblicher Anspruch, sondern ein nachvollziehbarer Beitrag zu einer Fertigung, die wirtschaftlich, prozesssicher und langfristig tragfähig bleibt.
In Lauf an der Pegnitz erzeugen wir mit einer Photovoltaikanlage von rund 2.000 kWp einen erheblichen Teil unseres Strombedarfs selbst. Die Anlagen auf den Hallendächern speisen direkt in die Fertigung ein, statt über lange Wege transportiert zu werden.
Besonders deutlich wird das in der Wärmebehandlung: Unsere Inhouse-Wärmebehandlung arbeitet rein elektrisch. Durch die hohe Eigenstromproduktion und langfristige Stromverträge haben wir die Energiekosten im Griff – und können auch über lange Serienlaufzeiten stabile Konditionen zusagen.
Hier decken sich ökologische und wirtschaftliche Logik: Eigener Strom senkt Emissionen und macht uns zugleich unabhängiger von Preisschwankungen am Energiemarkt. Ein Vorteil, der unmittelbar bei unseren Kunden ankommt.
Der größte Hebel für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen liegt in der Fertigung selbst. Ein stabiler Prozess, der Maße und Oberflächen zuverlässig trifft, vermeidet Ausschuss und Nacharbeit – also genau den Aufwand, der ökologisch wie wirtschaftlich am teuersten ist.
Deshalb sichern wir Anforderungen früh ab: seriennahe Muster, dokumentierte Prüfwerte und SPC-gestützte Überwachung im laufenden Betrieb. Was in der Bemusterung geklärt ist, muss später nicht korrigiert werden.
Dazu kommt die Lebensdauer der Bauteile selbst. Präzise gefertigte und wärmebehandelte Wellen verschleißen langsamer und halten in der Anwendung länger durch – ein Beitrag, der weit über unser Werkstor hinaus wirkt.
Wir arbeiten nach ISO 14001 und sind zusätzlich nach EMAS validiert. Die ISO 14001 strukturiert das Umweltmanagement mit klaren Zielen, dokumentierten Maßnahmen und kontinuierlicher Verbesserung. EMAS geht darüber hinaus: Die Umweltleistung wird extern geprüft und in einer Umwelterklärung offengelegt.
Für Sie bedeutet das geprüfte Nachweise statt Absichtserklärungen – gerade dann, wenn Sie Umwelt- und Lieferkettenanforderungen gegenüber Ihren eigenen Kunden dokumentieren müssen.
Die vollständige Übersicht unserer Zertifizierungen, einschließlich IATF 16949 und ISO 9001, finden Sie unter Qualität.
Seit 1970 fertigen wir am selben Standort. Rohteilfertigung, Wärmebehandlung, Schleifen und Endkontrolle liegen unter einem Dach – das hält Transportwege zwischen den Prozessschritten kurz und macht die Kette kontrollierbar.
Investitionen in Anlagen, Energieerzeugung und Infrastruktur legen wir langfristig aus. Genau das ist die Voraussetzung dafür, Serienprojekte über viele Jahre stabil zu begleiten – und zugleich der handfesteste Beitrag zur Nachhaltigkeit, den ein Fertigungsbetrieb leisten kann.